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english tea time - was die briten lieben

it's tea time darling - englische tee geschichte

traditioneller weise trinken die briten ihren geliebten schwarzen tee am nachmittag. zum sogenannten 5 o'clock tea, mehr noch bekannt als afternoon tea. neben dem schwarzen tee, welchen die hausherrin höchst selbst aufgiesst, werden kleine snacks wie zum beispiel sandwitches kredenzt - so zumidest im 17. jahrhundert. damals waren diese zusammenkommen ein gesellschaftliches ereignis, welches der oberschicht vorbehalten war. natürlich, denn der importierte tee aus fernost war stark limitiert und deshalb extrem teuer. mit dem späteren tee anbau in den englischen kolonien und dem handelsmetropol der east india company wurde der tee nach und nach für alle gesellschaftlichen schichten bezahlbar und damit zum nationalgetränk der briten.

auch heutzutage findet man in england noch wunderschöne tea gardens und kleine heimelige kaffees, in welchen man cream tea schlemmen kann. dieser besteht aus einem gebäck namens scones, clotted crem und erdbeer marmelade. hierzu wird traditioneller schwarzer tee wie ceylon, assam oder darjeeling aufgetischt. dieses traditionelle kulinarische hilghlight, darfst du auf deiner nächsten reise durch das wunderschöne grossbritannien nicht verpassen.

mif oder tif?

auch wenn england, schottland und wales die teeliebe vereint - gibt es eine frage, welche die insel entzweit: "milk in first" oder "tea in first" ? die fraktion mif giesst zunächts die kalte milch in die tee tasse und gibt dann den heissen tee hinzu. diese methode war vor allem zu zeiten des noch sehr zerbrechlichen und temperaturempfindlichen porzellans sinnvoll. die anhänger der tif methode schwören jedoch darauf, dass einzig und allein die reihenfolge erst tee, dann milch zum ultimativen british tea time erlebnis führt. die queen gehört angeblich zu den "milk in first".

wie entstand der lieblingstee der engländer: earl grey? 

die lange reise des tees von china nach europa, wurde damals mit dem schiff bestritten. eines dieser schiffe hatte neben tee auch wertvolles bergamottöl geladen. aufgrund stürmischer turbulenzen auf hoher see kam die ladung durcheinander und fruchtige bergamotte ergoss sich über dem endlen schwarzen tee. im londoner hafen angekommen lies man den earl charles grey rufen, damit dieser entscheide, wie man mit der ladung nun vorgehen sollte. der earl wollte den kostbaren tee nicht aufgeben und brühte sich selbst eine tasse davon auf. er war begeistert von der ungewöhnlich fruchtig zitronigen note und im handumdrehen wurde diese zufalls komposition zum liebling der ganzen englischen nation.

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